Der Gründer der Formel 1-Legende Enzo Ferrari wurde am 18. Februar 1898 in einem Vorort von Modena als Sohn eines Schlossers geboren.

Im Jahr 1929 gründete Enzo Ferrari die Scuderia Ferrari und ging bis zum Jahr 1938 eine Werkspartnerschaft mit Alfa Romeo ein. Im Jahr 1950 war Ferrari erstmals im Formel 1 Grand Prix mit am Start.

Im Jahr 1950 gelang Ferrari bereits der erste Sieg beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Der Grand Prix wurde vom Argentinier Jose Frolian Gonzales gewonnen, der von der Pole Position aus startete. Mit dem Italiener Alberto Ascari feierte man im Jahr 1952 den ersten Teilgewinn.

Lange war Ferrari in den Schlagzeilen, war es durch das Chaos im Rennstall Anfang der neunziger Jahre oder dem Krieg zwischen italienischen und englischen Designabteilungen. Doch danach kehrte wieder Friede und Ruhe ein, sowie eine konstante Erfolgswelle, die bis dahin in der Formel 1 noch kein anderes Team geliefert hatte, bis im Jahr 2005 die große Siegesserie von Ferrari endete.

Es war Michael Schuhmacher, der vom Jahr 1996 bis zum Jahr 2006 für Ferrari fuhr und Anfang der 2000er Jahre sogar fünfmal in Folge den Weltmeistertitel holte, bevor er im Jahr 2006 vorläufig seine aktive Fahrerkarriere beendete. In der Folge arbeitete Schuhmacher aber noch weitere zwei Jahre als Berater und Testfahrer für Ferrari.

Im Jahr 2007 konnte Ferrari mit Kimi Raikkönen allerdings wieder auf den Siegeszug aufspringen und den Fahrertitel sowie die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewinnen. Im Jahr 2008 wäre Felipe Massa beinahe der gleiche Erfolg gelungen, doch er scheiterte sehr knapp an der Titelverteidigung. In der Folge ging es für Ferrari wieder etwas bergab.

Ab dem Jahr 2010 versuchte Ferrari mit seinem Rennstar Fernando Alonso wieder nach vorne zu kommen. Doch in den Jahren 2012 und 2013 musste sich Alonso immer wieder gegenüber Sebastian Vettel geschlagen geben, der für das überlegene Red Bull-Team startete.

Felipe Massa wechselte im Jahr 2013 nach dem Grand Prix in Brasilien zu Williams.

Im Jahr 2014 wurde Massa durch Kimi Raikkönen ersetzt. Ein Jahr später folgte nochmals ein gewaltiger Wechsel im Fahrerteam von Ferrari. Nachdem Fernando Alonso zu McLaren wechselte, kam Sebastian Vettel von Red Bull zu Ferrari. Nachdem das Team seit 1993 die Saison zum ersten Mal ohne Sieg beendet hatte, gab es auch in der Führung des Formel 1-Teams von Ferrari gewaltige Wechsel. Teamchef Marco Mattiacci musste Maurizio Arrivabene weichen und auch der Präsident Luca die Montezemolo wurde durch Sergio Marchionne ersetzt.

Sebastian Vettel fuhr gleich bei seinem zweiten Rennen für Ferrari einen Sieg ein und gewann in derselben Saison noch zwei weitere Rennen. Ferrari setzte daher große Hoffnungen in Vettel, dass dieser auch im Jahr 2016 seine Siegesserie weiter ausbauen konnte. Leider blieben diese unerfüllt. Weder Vettel noch Teamkollege Kimi Raikkönen fuhren im Rennjahr 2016 einen Sieg ein. Nachdem die beiden allerdings insgesamt elf Mal auf dem Podium standen, reichte es dennoch für einen Platz drei auf der Konstrukteurswertung hinter Mercedes und Red Bull.

Im Jahr 2017 kämpfte Ferrari über den Großteil der Saison mit Mercedes um den Meistertitel. Insgesamt konnten fünf Saisonsiege eingefahren werden, was allerdings nicht für einen WM-Titel reichte.